Vom Übermenschlichen.

In den Vorbereitungen auf meine nächste Rolle erwische ich mich immer wieder beim Versuch, Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ auf ein menschliches, von mir begreifbares Maß herunterzubrechen. Ich suche nach Erklärungen für den Geisterspuk und die Teufelserscheinung in den Drogen, die Kaspar dem Max einflößt, versuche, Agathes ideale Liebe mit Naivität zu erklären und Max’s Schicksalsergebenheit mit einer Mischung aus Überforderung und Ängstlichkeit in Anbetracht der in ihn gesetzten Erwartungen. Weiterlesen